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Erklärung zu den Presseberichten v. 24.06.09
Die Kritischen Arminen sind zutiefst betroffen, dass wir neben der üblen Nachrede, keine wahren Arminia Fans zu sein, nun auch dem unhaltbaren Vorwurf der Käuflichkeit ausgesetzt werden.

Wir stellen hiermit Folgendes klar:

Ziel der Kritischen Arminen war es immer, nicht nur zur kritisieren, sondern auch konstruktive Verbesserungsvorschläge zu machen.

Die Kritischen Arminen haben deshalb über Monate hinweg mit verschiedenen Vertretern der KGaA und des Vereins darüber gesprochen, in welcher Weise eine Verbesserung der Situation rund um den DSC realisierbar wäre. Hierbei wurden zahlreiche Aspekte zur Erneuerung Arminias angesprochen und verschiedene Modelle diskutiert.  

Bei einem Treffen mit Herrn Kentsch Anfang Mai wurde auf dessen Wunsch nach Konkretisierung unserer Vorstellungen ein Schreiben verfasst, in dem wir uns auf die Bereiche Sponsorenakquisition, Medien und Marketing fokussiert haben.  

Wir wollten zeigen, dass es sehr wohl möglich ist, die Bielefelder Wirtschaft zu einer konzentrierten Aktion zu bewegen. Zwei kritische Arminen wären für diese Beweisführung bereit gewesen, das Risiko einzugehen und ihre derzeitige Tätigkeit zu beenden, um befristet für sechs Monate für den DSC zu arbeiten.   

Dafür wurde ein sehr moderates Entgelt, einschließlich Spesen, Reisekosten, etc. für die Laufzeit des Projektes (ein halbes Jahr) vorgeschlagen. Zu einer Diskussion dieses Modells kam es nicht, wir haben unser formloses Angebot aufgrund aktueller Ereignisse nach vierzehn Tagen zurückgezogen.  

Das erwähnte Gespräch fand zudem zu einem Zeitpunkt statt, an dem noch nicht einmal ansatzweise darüber nachgedacht worden ist, auf der nächsten JHV Neuwahlen durchzuführen, geschweige denn unsererseits Kandidaten zu nominieren. Die Saison lief noch und Arminia stand auf einem Nichtabstiegsplatz.

Ein Zusammenhang mit der Präsidentschaftskandidatur von Herrn Obermann ist deshalb allein schon aus chronologischen Gründen als absurd zu bezeichnen.

Am Tag der JHV haben Vertreter des DSC Arminia Bielefeld darauf hingewiesen, dass man sehr interessiert daran sei, das von Herrn Obermann und den Kritschen Arminen gemeinsam erarbeitete Konzept unabhängig von seiner Kandidatur umsetzen zu können. Als mögliche Grundlage einer Vergütung wurde vom Verein das Angebot aus dem Mai herangezogen, allerdings ohne eine konkrete Vereinbarung zu treffen.  

Keinesfalls hat Herr Obermann seinerseits seinen möglichen Kandidaturverzicht zugunsten einer gemeinsamen Lösung an die Erfüllung finanzieller Forderungen geknüpft – dafür waren eindeutig andere Gründe ausschlaggebend.  

Die Kritischen Arminen hatten die Vereinsgremien (auch den Aufsichtsrat) im Übrigen bereits am 19. Mai über den Brief an Herrn Kentsch informiert.